Aussie Millions – Deutsche Chancen beim Main Event

Benny Spindler
Benny Spindler in aussichtsreicher Position.

Am heutigen Mittwoch wurden beim Main Event der Aussie Millions im Crown Casino von Melbourne erstmals alle Spieler zusammengeführt. Von den ursprünglich 648 Teilnehmern hatte sich gut die Hälfte für den zweiten Turniertag qualifiziert – insgesamt geht es beim Main Event um fast A$6,5 Millionen, von denen der Sieger 1,6 Millionen erhält. Neben vielen internationalen Stars waren auch einige deutschsprachige Spieler mit von der Partie.

Schemion und Reinkemeier raus, Gruissem und Spindler weiter

Die Teilnehmerzahl des Vorjahrs von 662 Spielern wurde zwar knapp verfehlt, doch dafür ging auch dieses Jahr wieder (fast) alles, was Rang und Namen hat, an den Start.

Den wichtigen zweiten Turniertag überstanden unter anderen internationale Top-Leute wie Phil Ivey, WSOP Runner-Up Felix Stephensen, Vorjahressieger Ami Barer und Mike McDonald, andere wie Erik Seidel, Dani Stern, Joe Hachem, Patrik Antonius oder Dan Cates mussten dagegen ihre Plätze räumen.

Aus deutscher Sicht gab es mit Ole Schemion und Tobias Reinkemeier ebenfalls zwei prominente Ausfälle, doch dafür brachten sich andere in eine gute Ausgangsposition. Nach Lage der Dinge erwischte vor allem Benny Spindler einen guten Tag, mit 202.500 Chips hat er über 100 Big Blinds und liegt recht deutlich über dem Average.

Ebenfalls noch dabei sind Philipp Gruissem, Ismael Bojang und Marko Neumann. Allerdings mussten sich die drei allesamt mit unterdurchschnittlichen Stacks begnügen und damit in der zweiten Hälfte des Feldes einreihen. Nichtsdestotrotz haben sie aber natürlich noch alle Chancen.

Und wieder Jan Suchanek!   

Allzu häufig kommt es bei Pokerturnieren nicht vor, dass ein Spieler am ersten Tag die Führung übernimmt und diese nicht mehr abgibt. Der tschechisch-stämmige Neuseeländer Jan Suchanek ist ein solcher Kandidat. Nach seiner Führung an Tag 1a mit 163.400 Chips legte Suchanek einen weiteren Sahnetag hin und setzte sich auch nach der Zusammenführung des Feldes überlegen an die Spitze.

In einer Konfrontation mit dem damaligen Chipleader Isaac Lau hatte Suchanek das nötige Glück, um einen riesigen Pot zu gewinnen. Mit 6 2 reraiste er Lau vor dem Flop und bastelte dann einen Runner-Runner Flush, den ihm sein Gegner nicht glaubte und sein All-In mit Top Pair ausbezahlte.

Zweifellos ein glücklicher Verlauf im größten Pot des Tages!

Aus 128 Spielern werden 72 Gewinner

Die erste große Entscheidung fällt beim Main Event der Aussie Millions am morgigen dritten Turniertag. 128 Spieler treten zu diesem an, Preisgeld gibt es aber nur für die 72 bestplatzierten Teilnehmer. Eine aufregende Bubble-Phase steht den verbliebenen Spielern also bevor, der Minimum-Cash beträgt A$15.000.

Neben Jan Suchanek liegen mit Andrew Chen, Titelverteidiger Am Barer und Phil Ivey auch drei hochrenommierte Spieler ausgezeichnet im Rennen.

 

Aussie Millions Main Event, Stand nach Tag 2:

1

Jan Suchanek

Neuseeland

483.900

2

Keanu Simpson

Australien

403.000

3

James Rann

Großbritannien

382.000

4

Michael Pedley

Australien

376.700

5

Andrew Chen

Kanada

344.400

6

Alex Antonios

Australien

329.000

7

Grant Levy

Australien

324.500

8

Michael Adamo

Australien

321.000

9

Richard Lyndaker

USA

320.600

10

Ami Barer

Kanada

318.600

11

Isaac Lau

Australien

318.000

12

Wai Tung Lo

Hongkong

285.000

13

Phil Ivey

USA

278.300

 

Payouts:

1

A$1.600.000 (€1.120.000)

2

A$1.000.000 (€700.000)

3

A$630.000 (€441.000)

4

A$430.000 (€301.000)

5

A$315.000 (€220.500)

6

A$235.000 (€164.500)

7

A$160.000 (€112.000)

8 – 9

A$120.000 (€84.000)

10 – 12

A$95.000 (€66.500)

13 – 15

A$70.000 (€49.000)

16 – 18

A$55.000 (€38.500)

19 – 24

A$40.000 (€28.000)

25 – 30

A$30.000 (€21.000)

25 – 36

A$25.000 (€17.500)

37 – 56

A$20.000 (€14.000)

57 – 72

A$15.000 (€10.500)

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