Aussie Millions Finale – Sieben auf einen Streich

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Der Finaltisch in Melbourne ist stark besetzt – aber leider ohne deutsche Beteiligung.

In Melbourne ist einiges anders als sonstwo. So wird an Tag 4 von Full. Ring zu 6-max gewechselt, und am Finaltisch sitzen nicht neun (WSOP), nicht acht (EPT), nicht sechs (WPT), sondern sieben Spieler.

Die Finalisten

Den bei Weitem größten Chipstack dieser sieben hält Ami Barer, online unter dem Nickname „UhhMee?“ bekannt und gefürchtet. Online hat Barer knapp sechs Millionen Dollar erspielt.

Jetzt erobert er zunehmend auch die Live-Szene. Erst im Dezember erreichte er beim EUREKA Main Event in Prag den zweiten Platz bei 1315 Spielern.

Im Main Event von Melbourne waren es „nur“ 668 Spieler, also wird es sein Ziel sein, morgen diese Platzierung zu verbessern.

Ihm zur Seite sitzen am Final Table Sorel Mizzi, Jake Balsiger, Scott Seiver, Vincent Rubianes, Darren Rabinovitz und Andrew Phaedonas.

Mizzi ist seit Jahren auf der Live-Tour, sein Konto steht bei 8,6 Mio. Dollar Gewinn. Noch etwas mehr, nämlich 9,3 Mio. Dollar hat Scott Seiver bereits erspielt. Er war außerdem in zahlreichen Pokershows wie dem Big Game zu sehen.

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Chipleader Ami "UhhMee" Barer.

Jake Balsiger dürfte vielen noch als November Niner des Jahres 2012 in Erinnerung sein. Er belegte damals Platz 3 und kassierte dafür 3,8 Mio. Dollar.

Die anderen drei sind in Deutschland eher unbekannt. Allerdings hat Vincent Rubianes bei der APPT schon einmal einen Finaltisch erreicht, und Rabinowitz schon mehrere bei der WSOP.

Der ganz große Unbekannte ist Andrew Phaedonas, ein 45-jähriger Handelskaufmann aus Australien. Angeblich hat er schon Mal bei einem $50 Rebuy Event gecasht…

Vergessen wir dabei nicht, dass es Spieler wie Phaedonas sind, die das Interesse an Poker aufrechterhalten. Alles ist möglich, und jeder kann ein Turnier gewinnen, sogar so ein großes wie die Aussie Millions.

Kamutzki bester Deutscher

Heinz Kamutzki saß schon so oft an Finaltischen der CAPT, dass sein Hinternabdruck auf den Stühlen zu sehen ist.

Seinen größten Live-Cash von knapp $54.000 erspielte er allerdings in … Australien! 2010 gewann er in Sydney ein $2K Buy-in Side Event.

Heinz Kamutzki
Heinz Kamutzki erreichte die letzten fünf Tische.

Bei in Tag 4 hatte Kamutzki alle Chancen, den Finaltisch zu erreichen, aber dann erwischte es ihn doch, als noch 29 Spieler an fünf Tischen saßen.

Kurz zuvor war mit Florian Bussmann der vorletzte Deutsche ausgeschieden. Die beiden erhalten für ihre Bemühungen $30.000 bzw. $35.000.

Schade, dass es nicht ins Finale gereicht hat, aber dennoch eine Klasseleistung der beiden.

Bubble Boy des Final Table wurde übrigens Eoghan O’Dea, der einst mit Pius Heinz am Finaltisch des WSOP Main Events saß. Dabei hat O’Dea heute Geburtstag.

$130.000 sind normalerweise kein Grund zur Beschwerde, so als Geburtstagsgeschenk, doch für O’Dea fühlen sie sich heute irgendwie vergiftet an.

Final Table Chipcount und Payouts

Chipcount

Name

Platz

Payout in AUD

 6.570.000

 Ami Barer

 1

 1.600.000

 3.865.000

 Vincent Rubianes

 2

 1.000.000

 2.830.000

 Sorel Mizzi

 3

 650.000

 2.385.000

 Jake Balsiger

 4

 450.000

 2.365.000

 Darren Rabinowitz

 5

 335.000

 1.015.000

 Andrew Phaedonas

 6

 250.000

 855.000

 Scott Seiver

 7

 170.000

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