Aussie Millions – Ivey verpasst Finaltisch

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Kein Finale für Phil Ivey.

Es war ein starker Auftritt von Phil Ivey, aber der letzte Tisch der Aussie Millions 2012 wird ohne ihn stattfinden müssen. Wieder verlor er mit der Hand, die sein Fluch geworden ist.

Ivey begann Tag 5 als Shortstack mit 699.000 und schied schon nach einer halben Stunde aus.

In seiner letzten Hand eröffnete Yann Dion UTG, und Ivey setzte aus dem Big Blind eine 3-Bet auf 140.000 an. Dion entschied sich für maximalen Druck und ging all-in.

Ivey machte sich die Entscheidung nicht einfach, bezahlte aber schließlich mit dem Rest seines Stacks und zeigte … A-Q. Die Hand, die ihn schon so viele Turniere gekostet hat.

Mit Ass-Dame schied Ivey schon aus einer Reihe von WPT-Finaltischen aus, obwohl er jedes Mal pre-Flop vorn lag. Ass-Dame ist aber auch Iveys Alptraum, wenn sie der Gegner hält.

Chris Moneymaker schlug Ivey auf seinem Weg zum Titel im Jahr 2003 mit A-Q gegen Iveys Pocket Neunen aus dem Feld, und fünf Jahre später gewann Darvin Moon am Finaltisch des WSOP Main Events mit A-Q gegen Iveys A-K.

Dion zeigte A-K, das Board verlief 2-2-2-8, womit Ivey noch eine Reihe Outs zum Split bekam, aber die 9 auf dem River gehörte nicht dazu. Ivey gratulierte Dion per Handschlag und verschwand.

Wir sehen ihn ja sicher in der $250k Challenge wieder. Ivey kassiert für Platz 12 immerhin $100.000. Es war sein erster Cash bei den Aussie Millions.

bjorn li
Chipleader Bjorn Li.

Nicht lange nach Ivey schied auch Lee Nelson aus, der damit leider doch nicht der erste Spieler wird, der die Aussie Millions zweimal gewinnt.

Nelson verlor seine Chips bei einem Coin Flip mit A-K gegen die Pocket Achten von Oliver Speidel.

Bjorn Li rollt das Feld auf

Mit Nelson und Ivey schieden die letzten beiden großen Namen der Pokerszene aus.

Bjorn Li wird den Finaltisch morgen als Chipleader anführen. Li studierte Mathematik an der Universität von Chicago, bevor er sich auf Poker konzentrierte. Er erwischte einen außergewöhnlichen Tag, den bei noch neun Spielern war Li der Shortstack am Tisch.

Li hat seine Qualitäten bereits mehrfach unter Beweis stellen können. Im vergangenen Juli erreichte er Tag 5 des WSOP Main Events, und im August gewann er ein High Roller Event in Macau.

Hinter Li steht Oliver Speidel mit 3,4 Mio. Chips. Speidel hat bisher gut $200k Siegprämien vorzuweisen. Damit ist er einer der erfolgreichsten Spieler am Finaltisch.

Lokalmatador Patrick Healy liegt auf Platz drei des Chipcounts. Der Australier zeigte ein paar ungewöhnliche Spielzüge, wurde aber dafür belohnt und erreicht das Finale als zweitbester Australier.

Es folgen der bisher unbekannte Kanadier Kenneth Wong sowie Online-Grinder Yann „yadio“ Dion.

Mit Mike Krstanoski hat ein weiterer Australier den Final Table erreicht. Siebter und damit momentan Letzter im Chipcount ist der Schwede Mohamad Kowssarie, der schon vor Jahren als „Fast_Freddie“ im Prima Network und als „TerrorOfSweden“ bei Full Tilt beeindruckt hat.

Das Finale beginnt um 12.30 Uhr Ortszeit am Sonntag.

Chipcount:

1. Bjorn Li – 4.775.000
2. Oliver Speidel – 3.415.000
3. Patrick Healy – 2.995.000
4. Kenneth Wong – 2.330.000
5. Yann Dion – 2.325.000
6. Mile Krstanoski – 2.295.000
7. Mohamad Kowssarie – 1.750.000

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