Alexandra Pencs ist Österreichische Meisterin 2013

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Am vergangenen Wochenende fand im Wiener Montesino die dritte Auflage der Austrian Poker Masters statt. In einem Einzel- und einem Teambewerb wurde jeweils ein Titel vergeben.

Etwas überraschend setzte sich im Einzel mit Alexandra Pencs eine Frau durch. Damit gibt es zum ersten Mal überhaupt eine weibliche österreichische Staatsmeisterin.

Was ist die APSA?

APSA steht für Austrian Pokersport Association (APSA). Dabei handelt es sich um den österreichischen Fachverband des Pokersports. Er organisiert die österreichische bwin Poker-Bundesliga, die Landes- und Staatsmeisterschaften, führt eine bundesweite Rangliste und nominiert die Nationalmannschaft.

Der Verband wurde gegründet um den seriösen Pokersport ohne Geldeinsatz in Österreich zu fördern und zu etablieren.

Austrian Poker Masters

Ziel der APSA ist, einen positiven Imagewandel von Poker in der Öffentlichkeit zu bewirken und dafür zu sorgen, dass Poker gesellschaftlich akzeptiert wird.

Darüber hinaus setzt sich die APSA dafür ein, dass Poker offiziell als Denksport anerkannt wird. Dies will man erreichen, indem man eine Aufnahme in die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) anstrebt.

Deshalb organisiert die APSA regelmäßige Poker-Seminare und Workshops sowie die österreichischen Landes- und Staatsmeisterschaften.

Wir haben die APSA bereits persönlich besucht und auf Herz und Nieren getestet.

Die Staatsmeisterschaft 2013

Letztes Wochenende war es dann mal wieder so weit und der dritte österreichische Staatsmeister wurde gekürt. Welchen besseren Austragungsort könnte es da geben als die österreichische Hauptstadt und das wohl beste Card Casino der Alpenrepublik namens Montesino.

Am Samstag stand zunächst der Teamwettbewerb auf dem Programm, bevor mit der österreichischen Staatsmeisterschaft der krönende Abschluss der Veranstaltung folgte.

Alexandra Pencs
Alexandra Pencs.

132 Vereinsspieler gingen am Samstag ins Rennen um den glorreichen Titel des österreichischen Meisters. Nach sieben Stunden Spielzeit waren noch 33 von ihnen übrig. In Führung lag zu diesem Zeitpunkt Martin Szongott (132.000) vor Jürgen Faller (131.500) und dem Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft Florian Ferstl (126.900).

Gestern Nachmittag kam es dann zum großen Showdown. Von Beginn an war das Tempo sehr hoch und so war der Final Table schnell besetzt.

An diesem durften auch der Führende in der Österreich-Rangliste, Bernhard Leeb, sowie der Kapitän der Nationalmannschaft, Florian Ferstl, Platz nehmen.

Letztgenannter stellte seine Extraklasse wieder mal unter Beweis und schaffte es auch ins Heads-Up. Dort traf er, zur Überraschung aller, mit Alexandra Pencs auf eine Frau.

Diese erwies sich nicht nur als würdige Gegnerin, sondern ihr gelang es am Ende sogar den großen Favoriten zu bezwingen. Damit darf sich erstmals in der siebenjährigen Geschichte der APSA eine Dame mit dem Titel des österreichischen Meisters schmücken.

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Hans 2013-09-16 12:34:50

Hut ab vor dieser Dame!!!!