Allen Carter gewinnt die SPC 2009 der WPT!

Allen Carter

Allen „AawwNutz" Carter setzte sich am Final Table gegen alle fünf Gegner durch und gewann den Titel der Southern Poker Championship der WPT.

„Es hat vier lange Tage gedauert, aber dann ist ein Traum wahr geworden", sagte Carter kurz nach seinem Triumph.

Carter gab bereitwillig zu, dass er nur ein Hobbyspieler ist und im richtigen Leben ein erfolgreiches Unternehmen in Dallas leitet. Dennoch hätte man ihn leicht mit einem erfahrenen Profi verwechseln können, denn der 40-Jährige pflügte durch das 283 Spieler starke Feld wie ein Berufsspieler.

Der Final Table wurde zunächst von Soheil Shamseddin bestimmt, der den Tisch offenbar von Anfang an dominieren wollte. Shamseddin war fast an jedem Pot beteiligt und spielte Hände, die die meisten Pokerspieler nicht einmal in ihrer erweiterten Handrange haben.

Carter bezeichnete Shamseddin sogar als „Maniac", doch wie so oft dauerte es auch hier nicht allzu lange, bis die anderen Spieler am Tisch sich angepasst hatten. Shamseddin gelang es schlieβlich, sich mit J-7 erfolgreich aus dem Turnier zu bluffen. Carter bezahlte alle Bets ungerührt mit einem Drilling Zehner. Shamseddin belegte damit den dritten Platz, während es an Carter und Bobby Suer war, den endgültigen Sieger zu bestimmen.

Keiner der Finalisten gehört zu den bekannteren Spielern. Shamseddin ist dieser Kategorie wohl noch am ehesten zuzuordnen, gelang es ihm doch 2008, den Final Table auf dem WSOPC im Caesar's in Atlantic City zu erreichen. Zwei Mitglieder des Team PokerStars scheiterten kurz vor dem letzten Tisch. Vanessa Rousso belegte den unglücklichen siebten Platz, nachdem Hevad Khan kurz zuvor bereits ausgeschieden war.

Im Beau Rivage Resort hielte sich an diesem Abend nicht nur Pokerfans auf, denn am selben Abend fand hier auch ein Titelkampf der WBO im Weltergewicht statt. Nach 12 Runden konnte sich der amtierende Titelträger Andre Berto knapp gegen Herausforderer Luis Collazo durchsetzen.

Der Kampf auf dem grünen Filz dauerte allerdings um ein Vielfaches länger, und die letzte und entscheidende Hand dieses WPT-Events trug sich erst lange nach Beginn der Geisterstunde zu.

Exakt $ 1 Mio. betrug die Siegprämie für Allen Carter, während Bobby Suer sich mit immerhin $ 501.028 über die Niederlage im Finale hinwegtrösten sollte.

 

 

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