Alle lieben Raymond

John Kabbaj
John Kabbaj - "Manchmal weiß man es vorher."

Michael Keiner erreichte den Finaltisch seines Omaha-Events. Zum Titel sollte es leider nicht reichen. John Kabbaj holte ein weiteres Armband nach England. Der gestrige Tag der WSOP 2009.

Am Tag vor dem Start der inoffiziellen Players Championship $50.000 H.O.R.S.E. erspielte sich Michael „Doc" Keiner einen Platz am Final Table in Event Nr. 46 - $2500 Omaha Hi-Lo. Dort konnte er dann leider nicht mehr an die erfolgreichen ersten beiden Tage des Turniers anknüpfen. Er erreichte zwar mehrfach mit guten Händen den Showdown, konnte aber keine Chips mehr gewinnen, da die Pots ständig geteilt wurden. Bei noch acht Spielern verwickelte Keiner sich dann in den bisher größten Pot des Turniers mit Mark Tenner und Josh Schlein, konnte aber weder den high noch den low Pot abräumen. Danach hielt Keiner noch einmal das Nut Low mit A-2-7-Q, aber A-2 hielten noch zwei weitere Spieler, sodass wieder kein Gewinn heraussprang. Schließlich passierte das, was in diesen Fällen meistens passiert: Keiner ging all-in mit A 5 5 T und wurde von der eher marginalen Hand J 9 4 3 von Derek Raymond bezahlt. Das Board K J 8 8 6 entschied jedoch zugunsten des Amerikaners, und Keiner schied auf Platz sieben aus.

Derek Raymond gewann das Turnier schließlich auch. Sein Heads-up Gegner war Mark Tenner. Gute zwei Stunden dauerte das Finale, bis Raymond einen großen Pot gewann und so deep war, dass er danach mit „any four" jedes All-in bezahlen konnte, in diesem Fall mit 3 4 5 T. Zwar verfehlte er den Flop komplett, aber ein As auf dem Turn und eine glückliche 4 auf dem River vervollständigten sein Wheel, und Derek Raymond gewann war der Champion.

 

Final Table Payouts:

1. Derek Raymond - $229.192

2. Mark Tenner - $141.647

3. Scott Bohlman - $93.199

4. Fabio Coppola - $65.094

5. Josh Schlein - $48.028

6. Sirious Jamshidi - $37.350

7. Michael Keiner - $30.562

8. Mark Gregorich - $26.213

Event Nr. 45 - $10.000 PL Hold'em

John Kabbaj nutzte seinen deutlichen Chiplead nach dem zweiten Tag und gewann das Championship Pot Limit Event. 275 Spieler hatten das Turnier begonnen, aber der einzige, der John Kabbaj den Sieg streitig machen konnte, war Kirill Gerasimow. Dabei hatte der Russe zu Beginn des Heads-up sogar einen deutlichen Chipvorsprung. Die Wende kam, als Kabbaj mit A-4 off das All-in wagte und Gerasimows Pocket Dreien gut genug für den Call schienen. Kabbaj floppte ein Full House. Danach ließ der Engländer nicht mehr nach: „Ich fühlte mich nach dieser Hand sehr gut. Wir waren wieder gleichauf und plötzlich fühlte ich, dass ich gewinnen konnte. Manchmal weiß man so etwas beim Pokern", sagte Kabbaj später im PokerListings-Interview. Als die beiden Kontrahenten schließlich mit den beiden besten Händen aufwachten, die Texas Hold'em zu bieten hat, war das dramatische Ende unvermeidlich. Kabbajs Asse hielten gegen Gerasimows Könige.

Final Table Payouts:

1. John Kabbaj - $633.335

2. Kirill Gerasimow - $391.369

3. Eric Baldwin - $259.534

4. Davidi Kitai - $183.638

5. Juan Carlos Alvarado - $138.375

6. Jason Lester - $110.431

7. Eugene Todd - $93.085

8. Isaac Haxton - $82.668

9. Darryll Fish - $77.136

Event Nr. 47 - $2500 Mixed Event

Barry Greenstein
Greenstein - alles oder nichts.

Dank der strukturellen Verbesserungen haben wir in dieser WSOP schon eine Reihe von Finaltischen mit überdurchschnittlich hoher Profibeteiligung gesehen. Das 2500er Mixed Event macht da keine Ausnahme. 527 wollten dabei sein, und gestern Abend wurde heruntergespielt bis zum Final Table. Dort wird heute Nacht auch Barry Greenstein Platz nehmen. Im Interview erklärte er, dass ein Bracelet bei diesem Event im Moment keine Priorität hat: „Ich werde schnell spielen und entweder bald einen großen Stack aufbauen oder ausscheiden." Die Gründe dafür sind einerseits der Start des Turniers, das mit dem Main Event die Höhepunkte einer WSOP bildet: das $50k H.O.R.S.E. Im Übrigen bildet Barry Greenstein zusammen mit Jeffrey Lisandro ein Team, was die zahllosen Side Bets bei der WSOP betrifft. Bisher die bestmögliche Wahl. Ganz anders sieht Ylon Schwartz, der im letzten Jahr am Final Table des Main Events saß, die Situation: „Ich würde dieses Bracelet wirklich gern gewinnen", erklärte er gegenüber PokerListings, „ich will endlich eines dieser verdammten Bracelets gewinnen."

Der Final Table:

Karlo Lopez - 941.000

Bahador Amadi - 708.000

Matt Woodward - 653.000

Randy Haddox - 555.000

John McGuiness - 406.000

Ylon Schwartz - 286.000

Barry Greenstein - 193.000

Hasan Habib - 114.000

Zachary Humphrey - 99.000

Event Nr. 48 - $1500 PL Omaha Hi-Lo

90 der 762 Spieler sind nach dem ersten Tag noch im Rennen. Mit 144.500 Chips besitzt Perry Friedman momentan die beste Ausgangsposition. Noah Boeken ist ebenfalls in den Top 15.

 

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