Abramowitsch erhöht die Stakes

Yacht
Nur 3 Big Blinds im Vergleich zur "Eclipse".

Nachdem der russische „Öligarch" Anfang Mai dieses Jahres angeblich eine seiner damals drei Luxusyachten bei einer Pokerpartie verlor und dadurch dem Begriff „Sachpreisturnier" eine völlig neue Dimension verlieh, ist sein neuestes Spielzeug nun vom Stapel gelaufen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 750 Mio. Dollar.

Ein einziger Pot soll es gewesen sein, der Abramowitsch nicht nur eine Yacht (s. Bild), sondern beinahe auch die Beziehung zu seiner inzwischen schwangeren Freundin Dascha gekostet hätte. PokerZeit.com berichtete.

Die $500.000, auf die der Wert jener Yacht geschätzt worden, verblassen jedoch auf einige Big Blinds angesichts der Anschaffungskosten der neuen maritimen Superlative aus Stahl und Glas mit 20k PS.

Vielleicht hat er ja auch nur ein bisschen mehr Platz an einer seiner privaten Anlegestellen gebraucht, denn die „Eclipse", die nun in Hamburg vom Stapel lief, besitzt insgesamt neun Decks und ist mit einer Länge von 163m (zum Vergleich: das bekannte ARD-Traumschiff ist 170m lang) der größte private Chipstack der Geschichte. Hier sind „Hai Stakes" angesagt.

Auf dem Flop stehen 24 Suiten ebensovielen Gästen zur Verfügung, Platz und Teilnehmer genug auch für ein längeres MTT, wenn Abramowitsch im kommenden Jahr mit der „Eclipse" zur Fußball-WM nach Südafrika schippern will. Wer den Turn verpasst, darf natürlich gerne einen der beiden Hubschrauberlandeplätze benutzen.

Kameratische sind wohl nicht geplant, der Schiffseigner ist Kameras gegenüber prinzipiell negativ eingestellt und hat eigens ein Paparazzi-Abwehrsystem einbauen lassen.

Per Checkraise feuert die Eclipse auf jedem River gebündelte Lichtstrahlen ab, sobald das Sicherheitssystem sich nähernde Lichtsensoren registriert, wie sie jede Digitalkamera besitzt.

Mit 20 Jet-Skis hat der Milliardär immer die notwendigen Outs, um Aggressoren bluffen, während er selbst unauffällig mit dem integrierten U-Boot verschwindet und den Pot einsackt.

Loosen Spielern sei außerdem gesagt, dass zu Abramowitschs Starting Stack von 70 Besatzungsmitgliedern auch ein Trupp ehemaliger Fremdenlegionäre sowie ein Raketenabwehrsystem gehört, daher lautet die richtige Entscheidung schon vor dem Flop im Zweifelsfall: Fold.

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