Volles Haus beim 88.6 Poker Weekend im Montesino

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Das Montesino in Wien setzt immer häufiger auf Turniere mit kleinem Buy-In und großem Preispool. Die Strategie scheint aufzugehen. Zum 88.6 Poker Weekend fanden sich am vergangenen Wochenende erneut mehr als 300 Spieler ein.

In den letzten Jahren ging der Trend im Bereich Turnierpoker eindeutig in Richtung Deepstack, doch in Deutschland ist es oftmals schwierig günstige Turniere mit einer guten Struktur zu finden. Ganz anders sieht da die Lage in Österreich und vor allem in Wien aus.

Vom 3. bis 4. März wurde im Montesino im wahrsten Sinne des Wortes mal wieder tiefgestapelt. Beim 88.6 Poker Weekend bekamen die Teilnehmer für nur €88 15.000 Chips und 30 Minuten Levels. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit des Re-Entries und €25.000 waren garantiert.

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Davon machten auch 54 der insgesamt 317 Spieler Gebrauch und so lagen am Ende €29.680 im Pot. Mit dabei waren u.a. lokale Größen wie Walter Weisz, Gerhard Kadlec, Karl Gunter, Birgit Lausecker und Georg Bauer. Damit wurde der garantierte Preispool nicht nur erreicht, sondern sogar deutlich übertroffen.

Die Pokerfans waren von überall her angereist und das Starterfeld war sehr international. Von Anfang an ging es mächtig zur Sache und die Reihen lichteten sich schnell. Am besten durch den Tag kam der Österreicher Ibrahim Cicek, der am Ende stolze 274.500 Chips vor sich stapelte. Auf den Plätzen folgten der Pole Lukas Pieniazek (250.000) und der Ungar Daniel Boda (236.500). 54 Spieler dürften ihre Chips am Schluss eintüten und am nächsten Tag wiederkommen.

Gestern stand dann zunächst die Bubble an, denn 38 Plätze wurden bezahlt. Diese sollte auch relativ schnell platzen und alle verbleibenden Spieler durften sich über mindestens €200 freuen. Nach wie vor waren viele Regulars des Montesino im Rennen um den Sieg und die Prämie von €6.350.

Kurz darauf war dann auch schon der Final Table erreicht. Den Sieg machten schlussendlich sechs Österreicher, ein Italiener, ein Tscheche und ein Rumäne unter sich aus. Auch Ibrahim Cicek, der als Chipleader in den Tag gegangen war, schaffte es ins Finale. Hier war aber auf Platz 4 für €1.910 Endstation.

Chen Gangxiu ging mit einer klaren Führung ins Heads-Up und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. So durften die Österreicher über einen Heimsieg und Chen über die Siegprämie in Höhe von €6.350 jubeln.

Das Endergebnis auf einen Blick:

Rang

Name

Nation

Preisgeld

1

Chen Gangxiu

AUT

€ 6.350

2

Bannani Mondher

ROU

€ 4.070

3

Michael Bouanovic

AUT

€ 2.670

4

Ibrahim Cicek

AUT

€ 1.910

5

Yasmin Aluasiri

AUT

€ 1.460

6

Gerhard Geosits

AUT

€ 1.120

7

Andrea Castellini

ITA

€ 930

8

Rostislav Schönbaum

CZE

€ 790

9

Elmar Barang

AUT

€ 650

 

 

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