35 - Tendenz fallend

Sandra Naujoks
Schon auf Platz 3 der Chiptabelle: Sandra Naujoks.

Bei der EPT Dortmund ist die Bubble geplatzt und die Geldränge sind erreicht. Drei Titelträger sind noch dabei. Katja Thater und Johannes Strassmann machen sich so ihre Gedanken.

252 Spieler hatten sich für Tag 2 zusammengefunden, 64 werden bezahlt. Am heutigen dritten Tag wird wohl bis zum Final Table runtergespielt. In Führung liegen derzeit Holger Kanisch, Marc Gork und Sandra Naujoks, deren EM-Titel offenbar keine Eintagsfliege war, vor Steve Jelinek und Titelverteidiger Michael MacDonald, der sich doch nicht etwa anschicken wird, den letzten Tisch gleich noch einmal zu erreichen? Eine außergewöhnliche Leistung ist das auf jeden Fall jetzt schon.

Moritz Kranich
Moritz Kranich.

Ebenfalls gut im Rennen liegt EPT Deauville-Gewinner Moritz Kranich, der nach seinem Sieg ebenfalls schnell als One Hit Wonder abgetan wurde und jetzt schon wieder so weit vorn liegt.

Mit Andreas Hoivold ist übrigens auch der Mann dabei, der die PokerStars EPT Dortmund vor zwei Jahren gewann. William „Swedish Bill" Thorson liegt ebenfalls in Lauerstellung, und es wäre keine Überraschung, wenn zumindest einer der beiden gefährlichen Skandinavier auch morgen am letzten Tisch säße.

Katja Thater
Katja Thater.

Katja Thater zeigte sich mit der Dortmunder Veranstaltung nicht zufrieden, sowohl was die Organisation betraf als auch die „merkwürdige Regelung" der Zeitnahme. „Man muss jedes Mal den Floorman rufen und dann wird alles ziemlich kompliziert." Insgesamt sei die fünfstündige Fahrt ein Fehler gewesen. „Ich schäme mich ein bisschen dafür, dass dies Deutschland repräsentiert. Aus der ganzen Welt sind Leute hierher gekommen, um die EPT zu sehen. Ich habe sogar Clonie Gowen getroffen." Auf die Frage, welche Casinos denn als Alternative in Frage kämen, schlägt die Hamburgerin nicht ganz überraschend Hamburg vor, wendet allerdings ein, dass die Räumlichkeiten wohl einen Feature Final Table nicht zulassen.

Johannes Strassmann
Johannes Strassmann.

Besser gelaunt zeigte sich trotz seines Ausscheidens Johannes Strassmann, der sich darüber freute, zu einem Turnier mal eben mit dam Auto fahren zu können. „Wenn ich einen Finaltisch erreiche, könne meine Freunde kommen und mich unterstützen." Und wie sieht die Zukunft der zurzeit ja recht erfolgreichen deutschen Poker-Community aus? "Ich glaube, es wird bald viele erfolgreiche Spieler aus Deutschland geben. Es gibt so viele junge Spieler bei uns, die das Spiel im Internet gelernt haben."

 

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