$332k Plus in 48h - Patrik Antonius kann es noch

Patrik Antonius

Im vergangenen Jahr war er mit über 7 Millionen Dollar Profit der strahlende Gott auf den Nosebleed Limits. Doch 2010 wollte es für den Finnen Patrik Antonius anfänglich einfach nicht laufen. In den vergangenen zwei Tagen allerdings kassierte er 332.000 Dollar und hofft nun auch auf die dringend benötigte Wende in der „durrrr-Challenge".

Gerüchten zufolge soll die WSOP 2010 für Patrik Antonius eine recht lukrative Angelegenheit gewesen sein. Nicht dass der Finne besonders oft gecasht oder das Big Game im Bellagio gerockt hätte; nein,  das Staking der Mizrachi-Brüder soll dem Ex-Tennis Pro ein hübsches Sümmchen aufs Konto gebracht haben. Und da es ebenfalls heißt, dass Antonius nicht unerhebliche Anteile am Main Event Buy-in von Michael "The Grinder" Mizrachi gehalten haben soll, könnte im November schon der nächste große Zahltag warten.

Live-Poker als tröstliche Angelegenheit, denn der Start ins Jahr auf den Nosebleed Limits war für Patrik Antonius einfach nur hässlich zu nennen.  Zwischenzeitlich hatte der finnische Highroller dort ein Minus von $3,6 Millionen erspielt, woran die schmerzhaften Dämpfer innerhalb der „durrrr-Challenge" ihren nicht unwesentlichen Anteil hatten.

 

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"M" steht für "Millionen"...

Aber mittlerweile läuft es bei Antonius wieder richtig gut. Er ist 2010 mit etwa einer Million in den schwarzen Zahlen. Allein die 598 Hände in den vergangenen zwei Tagen brachten ihm $332.000.

Die ersten Dollar sammelte Antonius gegen Ilari „Ziigmund" Sahamies und Phil  „OMGClayAiken" Galfond an den $200/$400 PLO Tischen. Einen Tag später entschied man sich dann gemeinsam auf das $300/$600 Limit aufzusteigen, was vor allem für Antonius eine weise Entscheidung zu sein schien. $237.000 gingen innerhalb weniger Hände auf sein Konto, während die beiden Kontrahenten jeweils $100.000 abschreiben mussten. Weil Antonius auch im 7-Game einen Gewinn von $95.000 verzeichnen konnte, summierte sich sein Plus innerhalb von 48 Stunden auf $332.000.

Im zweitgrößten Pot des Tages kassierte Patrik $132.000 von Galfond, für den hier auch bei zweifachem Run von Turn und River nichts zu gewinnen war. Nach dem Flop von 7 5 Q betted Antonius mit 3 5 5 3 10k in einen $12k Pot bekommt das Raise von Galfond, der mit 8 9 8 Q auf $43k erhöht und danach das All-in von Antonius auf $65k erhält. Nun erscheint es ein wenig merkwürdig, wie schnell hier Galfond sein Top Pair und seinen Gutshot Draw spielt aber die Antwort liegt wohl in einer typischen PLO-Überlegung. Bei diesem Flop kann Galfond bei diesem saftigen Raise mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Antonius' Hand zu schwach ist, um hier mitzugehen. Und setzt er ihn all-in, was geschieht, dann ist Galfonds Hand immer noch voll von Perspektive. Obwohl der Finne hier ein Set gefloppt hat, ist er nur 7:3 Favorit.

Aber alle Theorie ist grau und wichtig ist auf dem Platz. "Deal it twice", lautete die Vereinbarung. Turn und River brachten im ersten Run K T sowie im zweiten Run J Q und beide Pothälften gingen an den Finnen.

Hier findet Ihr noch die drei anderen großen Pots, die Patrik Antonius in den vergangenen Tagen einstreichen konnte. Noch viel mehr Hände gibt's bei MarketPulse.

 

Zigmund verliert mit Second Nutflush $70.000.

 

Finne vs. Finne II - Antonius mit Trips.

 

$53.000 für Straight on the River.

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