$300.000 Entschädigung für Tom Dwan

Durr

Im Zuge der Aufarbeitung des Superuser-Skandals, der vor einigen Jahren Pokerwelt erschütterte, wird nun mit Tom „durrrr" Dwan ein besonders prominentes Mitglied der High-Stakes-Szene abgefunden. Ist die Summe ausreichend?

Tom Dwan begann Anfang 2007, auf Full Tilt zu spielen und wurde Ende letzten Jahres schließlich Mitglied des Profi-Teams. Zuvor war Dwan jedoch auch bei anderen Anbietern aktiv, darunter auch Ultimate Bet, und zwar genau zu der Zeit, als die Superuser ihr Unwesen trieben (ca. Januar 2005-Dezember 2007).

Zur Erinnerung: Russ Hamilton, 1994 Gewinner des WSOP Main Events, wurde später Berater bei Ultimate Bet. Er widmete allerdings einen Großteil seiner Zeit der Entwicklung eines groß angelegten Betrugs. Ein kleiner Kreis von Mitarbeitern bei Ultimate Bet spielte auf der Website mithilfe von so genannten Superuser-Accounts, die es ermöglichten, die Hole Cards aller Spieler am Tisch zusehen.

Die auf diese Weise erschwindelte Summe wird auf 22 Mio. Dollar geschätzt.

Offenbar gehörte auch Tom Dwan zu den Opfern, denn UB überwies ihm nun $300.000 als Entschädigung. Dwan erinnert sich an eine Session, in der er etwa 20 Buy-ins auf $50/$100 PLO an einen einzigen Spieler verlor und schätzt den Anteil betrügerischer Spieler auf „etwa 2-3%". Andere Spieler wie David Benefield setzen diese Zahl allerdings deutlich höher an.

Den Namen des Gegners kann Tom Dwan nicht mehr abrufen. Überhaupt zeigt sich das „Wunderkind aus New Jersey" überraschend milde, was den UB-Skandal betrifft. „Ich hatte damals abgesehen von dieser einen Session keine verdächtigen Beobachtungen gemacht."

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